Bei solchen asymmetrischen Dips muss man aggressiver kaufen. Das hat sich für mich immer ausgezahlt. Versaut habe ich es nur, indem ich gegen zu kleine Dips oder Kurssprünge mit zu viel Einsatz gewettet habe. Der gute alte Buy-the-Dip hat mich noch nie ruiniert. Manchmal dauert der Rebound – vor allem bei namhaften Aktien.
Heute im tiefsten Dip (-16 %) direkt nach US-Start Oracle nachgeladen. Im privaten Depot zu meinen 100 Aktien nochmal 1000 Anteile long K.O.-Zertifikat (entspricht 100 Aktien) → jetzt 200 Aktien. Im EinTrickPony-Depot die 50 auf 100 aufgestockt. Bis hierhin hat der Move schon gewirkt – meine zu frühen Käufe werden ausgeglichen. Privates Minus von -1800 € jetzt auf -900 €.
MSTR dagegen fiel weiter – von gestern -300 € auf -871 €. Nach +8 % vorgestern lächerlich. Die Preisbewegung muss man traden. Und das hab ich heute verpasst.
EinTrickPony-Depot: Oracle-Nachkauf von -890 € auf aktuell -330 €. Ist gerade 18:30 Uhr. Erwarte hier mindestens +10 % in zwei Wochen, nach DCF +30 % drin, sobald Sentiment dreht.
Privat: Wieder nicht gemacht, was ich im EinTrickPony mache – aggressiver unterwegs. Gleichzeitig im EinTrickPony mehr gewagt als sonst. Außergewöhnlicher Sentiment-Dip. Wenn nicht jetzt, wann dann?
Nacht war nicht gut, weil ich meinen Oracle-Kauf im privaten Depot bereute. Hätte warten sollen. Dann auch zu früh im geschäftlichen Depot den Dip in der Nachbörse gekauft. Ich bin noch immer nicht gut darin, konsequent so zu kaufen, dass meine Nächte entspannt sind. Es gibt noch immer Ausreißer. Wenn ich profitabel bin und diese Nächte voller negativer Träume von Charts und falschen Trades ausbleiben, dann bin ich auf dem richtigen Weg.
HOOD -8 %. DCF 380 $. Hmm – vielleicht im EinTrickPony? Auch wenn ich Cash-heavy bleiben will. Aber HOOD ist das kleine TSLA.
Disclaimer: Das hier ist keine Finanzberatung – nur mein öffentliches Trading-Journal.